Von der Idee zum eigenen Unternehmen  

 

Ich betreue seit mehreren Jahren Existenzgründer mit den Schwerpunkten ambulante Pflege, teilstationäre Pflege sowie seniorengerechte Dienstleistungen.  

 

Dabei habe ich oft festgestellt, dass die Gründungsidee noch nicht ausgereift war. Besonders bei Gründern, die eine Selbstständigkeit in der ambulanten oder teilstationären Pflege anstrebten, stand vielfach eher ein Leidensdruck im Vordergrund. Sie waren mit ihrem bisherigen Arbeitsgeber unzufrieden und wollten nun selbst einen Pflegedienst bzw. eine teilstationäre Pflegeeinrichtung gründen, um zu zeigen wie Pflege besser geht.

 

Doch das reicht nicht, um ein erfolgreicher Gründer zu werden! 

 

Dabei kann fast jede Gründung erfolgreich werden, wenn Sie sich vorher intensiv z. B. mit folgenden Fragen befassen:

 

  • Bin ich eine Gründerpersönlichkeit?
  • Reichen meine Kenntnisse und Erfahrungen für das zu gründende Unternehmen aus oder muss ich Partner ins Boot holen?
  • Wer sind meine Kunden?
  • Welche Produkte / Dienstleistungen biete ich an und zu welchen Preisen?
  • Wie organisiere ich mein Unternehmen?
  • Welche Mitbewerber gibt es?
  • Welche Investitionen sind notwendig?
  • Welche finanziellen Mittel brauche ich selbst?
  • Wie finanziere ich mein Gründungsvorhaben?
  • Mit welchen Risiken muss ich rechnen und wie gehe ich damit um?
  • Wie will ich für mein Angebot werben?
  • Was unterscheidet mich von Mitbewerbern (Alleinstellungsmerkmal)?

 

Bei der Gründung von Pflegediensten sind zudem eine Vielzahl weiterer Fragen zu klären, bevor Sie sich voller Elan in das Gründungsvorhaben stürzen, z. B.:

 

  • Welche Anforderungen muss mein Pflegedienst erfüllen, um von Kranken- und Pflegekassen zugelassen zu werden?
  • Wie sieht das Verfahren aus und wie lange dauert es, bis ich die ersten Kunden betreuen kann?
  • Muss ich meinen Pflegedienst bei der Heimaufsicht, beim Gewerbeamt u. ä. anmelden?
  • Wann kann ich mit den ersten Zahlungseingängen rechnen?

 

Die sicherste Grundlage für Ihre Gründung ist ein Geschäftsplan (Businessplan), in dem Sie die vorher genannten Fragen beantworten. Ein durchdachten Geschäftsplan ist auch die beste Basis, um die eventuell erforderlichen Kreditgeber zu überzeugen..  

 

 

Nicht jeder/jedem aber liegt es, ihre/seine Überlegungen sowohl verbal als auch in Zahlen so darzulegen, dass auch Dritte von dem Gründungsvorhaben überzeugt sind.  

 

Gemeinsam bringen wir Ihr Vorhaben in die richtige Form und erstellen einen Geschäftsplan, der keine Fragen offen lässt. Doch nicht nur das. Meine Hilfe reicht weit über den Geschäftsplan hinaus, wenn Sie mögen. Sagen Sie mir, wobei Sie meine Unterstützung brauchen.  

 

 

 

Rufen Sie einfach an. Ich bin unter 06195 673 199  telefonisch zu erreichen. Oder nutzen Sie das Kontaktformular nutzen.   

 

 

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Strategieentwicklung_fuer_Pflegedienste_und_Sozialstationen

Do 01 Okt 2015 17:22:20 CEST
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Passend zu meinem BLOG-Beitrag vom 30.09.2015 hier nun der Podcast-Beitrag zum Thema: Strategieentwicklung für Pflegedienste und Sozialstationen. Wann, wenn nicht jetzt? Sollten Sie nach dem Hören immer noch der Meinung sein, Ihr Pflegedienst oder Ihre Sozialstation braucht keine Unternehmensstrategie, gibt es nur zwei Möglichkeiten. 1. Ihr Unternehmen hat bereits eine Strategie, welche die in diesem Beitrag beschriebenen Risiken und Chancen berücksichtigt. 2. Ihr Unternehmen braucht keine Unternehmensstrategie (mehr), weil es in den nächsten 10 Jahren vom Markt geht. Ich weiß, dass ich mir mit diesem radikalen Ansatz nicht nur Freunde machen werde. Für Pflegedienste und Sozialstationen, die auch im Jahr 2025 noch sehr gut am Markt positioniert sein wollen, führt jedoch nach meiner Überzeugung kein Weg an der Entwicklung einer Unternehmensstrategie vorbei.

Pflegekassen fordern volle Kontrolle über den Pflege-TÜV und Offenlegung der Kalkulationsgrundlagen

Fr 13 Feb 2015 11:03:39 CET
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Eben erst ist das 1. Pflegestärkungsgesetz in Kraft getreten - und schon wird heiß über den Inhalt des 2. Pflegestärkungsgesetzes diskutiert. Doch nicht der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff steht im Zentrum der Diskussion, sondern der Pflege-TÜV und die faire Bezahlung der Pflegekräfte. Zwei Forderungen der Spitzenverbände gesetzlicher Kranken- und Pflegekassen lassen mir dabei buchstäblich die Haare zu Berge stehen. In diesem Beitrag erfahren Sie, was ich davon halte. Die Spitzenverbände der Kranken- und Pflegekassen fordern nämlich die alleinige Entscheidungskompetenz für den Pflege-TÜV und die Offenlegung jeglicher Kalkulationsgrundlagen der Pflegeeinrichtungen sowie Nachweise wie diese ihre Einnahmen verwenden. Soll das wirklich die Zukunft der Pflege sein? Um Missverständnisse zu vermeiden: Auch ich bin für eine faire Bezahlung der Pflegekräfte und halte den Pflege-TÜV für untauglich, die Forderungen der Spitzenverbände verschlimmern jedoch die gegenwärtige Situation.