Weil 5:0 gewinnen besser ist, als 2:3 verlieren! Die nächsten 5 Jahre entscheiden. 

 

Das erste Pflegestärkungsgesetz (PSG I) gilt seit dem 1. Januar 2015 und schon wird über das zweite Pflegestärkungsgesetz (PSG II) debattiert. Was sich durch das PSG II konkret für Pflegedienste und Sozialstationen ändert, wissen wir. Und schon wird über das Dritte Pflegestärkungsgesetz debattiert, mit dem die Rolle der Kommunen ausgebaut werden soll.  

 

Klar ist bereits jetzt:  

 

  • Der Gesetzgeber arbeitet konsequent daran, Pflegebedürftige mit niedrigen Pflegestufen (später Pflegegraden) aus der vollstationären Pflege zu verdrängen. Für diese Pflegebedürftigen werden Pflegedienste und Sozialstationen Konzepte anbieten müssen, um ihre Marktposition nachhaltig zu stärken.
  • Zudem werden ab dem Jahr 2017 ca. 19 % der Pflegebedürftigen, die mit dem heutigen Begutachtungsverfahren Pflegestufe 1 erreichen würden, mit dem neuen Begutachtungsverfahren gerade noch in Pflegegrad 1 rutschen - mit einem Leistungsanspruch von gerade noch 125 € pro Monat.  Es bleibt spannend. Pflegedienste und Sozialstationen werden sich auf viele Änderungen einstellen müssen. 
  • Niedrigschwellige Versorgungsangebote sollen massiv auf- und ausgebaut werden. Die Konkurrenz für Pflegedienste und Sozialstationen wird größer.
  • Der ab dem 1. Januar 2017 greifende Besitzstandsschutz für Pflegebedürftige, die bereits am 31.12.2016 Leistungen der Pflegeversicherung bekommen oder beantragt haben, erfordert schon für das nächste Jahr eine Umsetzungsstrategie und eine akribische Terminplanung.

 

Hinzu kommt, dass viele Pflegedienste und Sozialstationen die Änderungen durch das PSG I noch nicht "verdaut" haben.

 

Mit meinen Angeboten zur Strategieentwicklung unterstütze ich Sie dabei, für Ihren Pflegedienst oder Ihre Sozialstation eine Unternehmensstrategie zu entwickelt, mit der Ihr Unternehmen auch in Zukunft erfolgreich am Markt besteht. 

 

 

Bei Fragen zu diesem Angebot können Sie mich selbstverständlich gern anrufen unter 06195 673 199 oder das Kontaktformular nutzen.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Strategieentwicklung_fuer_Pflegedienste_und_Sozialstationen

Do 01 Okt 2015 17:22:20 CEST
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Passend zu meinem BLOG-Beitrag vom 30.09.2015 hier nun der Podcast-Beitrag zum Thema: Strategieentwicklung für Pflegedienste und Sozialstationen. Wann, wenn nicht jetzt? Sollten Sie nach dem Hören immer noch der Meinung sein, Ihr Pflegedienst oder Ihre Sozialstation braucht keine Unternehmensstrategie, gibt es nur zwei Möglichkeiten. 1. Ihr Unternehmen hat bereits eine Strategie, welche die in diesem Beitrag beschriebenen Risiken und Chancen berücksichtigt. 2. Ihr Unternehmen braucht keine Unternehmensstrategie (mehr), weil es in den nächsten 10 Jahren vom Markt geht. Ich weiß, dass ich mir mit diesem radikalen Ansatz nicht nur Freunde machen werde. Für Pflegedienste und Sozialstationen, die auch im Jahr 2025 noch sehr gut am Markt positioniert sein wollen, führt jedoch nach meiner Überzeugung kein Weg an der Entwicklung einer Unternehmensstrategie vorbei.

Pflegekassen fordern volle Kontrolle über den Pflege-TÜV und Offenlegung der Kalkulationsgrundlagen

Fr 13 Feb 2015 11:03:39 CET
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Eben erst ist das 1. Pflegestärkungsgesetz in Kraft getreten - und schon wird heiß über den Inhalt des 2. Pflegestärkungsgesetzes diskutiert. Doch nicht der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff steht im Zentrum der Diskussion, sondern der Pflege-TÜV und die faire Bezahlung der Pflegekräfte. Zwei Forderungen der Spitzenverbände gesetzlicher Kranken- und Pflegekassen lassen mir dabei buchstäblich die Haare zu Berge stehen. In diesem Beitrag erfahren Sie, was ich davon halte. Die Spitzenverbände der Kranken- und Pflegekassen fordern nämlich die alleinige Entscheidungskompetenz für den Pflege-TÜV und die Offenlegung jeglicher Kalkulationsgrundlagen der Pflegeeinrichtungen sowie Nachweise wie diese ihre Einnahmen verwenden. Soll das wirklich die Zukunft der Pflege sein? Um Missverständnisse zu vermeiden: Auch ich bin für eine faire Bezahlung der Pflegekräfte und halte den Pflege-TÜV für untauglich, die Forderungen der Spitzenverbände verschlimmern jedoch die gegenwärtige Situation.