Leistungen für Privatzahler und deren Preise  

 

Leistungen für Privatzahler bzw. die sogenannten privaten Zusatzleistungen erhalten für Pflegedienste und Sozialstationen eine immer größere Bedeutung.  

 

Doch welche Leistungen gehören eigentlich dazu?

 

Zu diesen Leistungen gehören  

 

  • Leistungen, an denen sich die Pflegekasse im Rahmen der Kostenerstattung beteiligt wie:
    - Verhinderungspflege nach § 39 SGB XI ganztägig oder stundenweise,
    - Entlastungsleistungen nach § 45 b SGB XI und
  • Serviceleistungen, die weder in SGB V noch in SGB XI als Leistung vorgesehen sind, wie z. B. Lieferservice für Mahlzeiten, Besorgen von Verordnungen und Hausmeisterdienste,
  • Leistungen der häuslichen Krankenpflege, wenn diese vom Arzt verordnet wurden, von der Krankenkasse jedoch nicht genehmigt,
  • Leistungen, die denen des SGB XI entsprechen, wenn Ihre Kunden keine Leistungen der Pflegeversicherung erhalten, z. B. weil der Hilfebedarf zu gering ist.

 

Für diese Leistungen kann Ihr Pflegedienst Preise festlegen. Bei der Preisgestaltung sind Sie nicht die sonst geltenden sozialrechtlichen Vorgaben gebunden.  

 

Damit Sie diese unternehmerische Freiheit bestmöglich für Ihren Pflegedienst nutzen, unterstütze ich Sie so:

 

In Ihrem Pflegedienst

Gemeinsam prüfen wir Ihre bisherigen Privatzahlerleistungen, entwicklen ggf. zusätzliche Leistungen, kalkulieren die notwendige Vergütung, legen die Preise fest und erstellen einen verkaufsorientierten Leistungskatalog. Ein Designer für die optisch ansprechende Gestaltung des Preiskataloges kann bei Bedarf von mir vermittelt werden. 

 


 

 

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Strategieentwicklung_fuer_Pflegedienste_und_Sozialstationen

Do 01 Okt 2015 17:22:20 CEST
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Passend zu meinem BLOG-Beitrag vom 30.09.2015 hier nun der Podcast-Beitrag zum Thema: Strategieentwicklung für Pflegedienste und Sozialstationen. Wann, wenn nicht jetzt? Sollten Sie nach dem Hören immer noch der Meinung sein, Ihr Pflegedienst oder Ihre Sozialstation braucht keine Unternehmensstrategie, gibt es nur zwei Möglichkeiten. 1. Ihr Unternehmen hat bereits eine Strategie, welche die in diesem Beitrag beschriebenen Risiken und Chancen berücksichtigt. 2. Ihr Unternehmen braucht keine Unternehmensstrategie (mehr), weil es in den nächsten 10 Jahren vom Markt geht. Ich weiß, dass ich mir mit diesem radikalen Ansatz nicht nur Freunde machen werde. Für Pflegedienste und Sozialstationen, die auch im Jahr 2025 noch sehr gut am Markt positioniert sein wollen, führt jedoch nach meiner Überzeugung kein Weg an der Entwicklung einer Unternehmensstrategie vorbei.

Pflegekassen fordern volle Kontrolle über den Pflege-TÜV und Offenlegung der Kalkulationsgrundlagen

Fr 13 Feb 2015 11:03:39 CET
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Eben erst ist das 1. Pflegestärkungsgesetz in Kraft getreten - und schon wird heiß über den Inhalt des 2. Pflegestärkungsgesetzes diskutiert. Doch nicht der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff steht im Zentrum der Diskussion, sondern der Pflege-TÜV und die faire Bezahlung der Pflegekräfte. Zwei Forderungen der Spitzenverbände gesetzlicher Kranken- und Pflegekassen lassen mir dabei buchstäblich die Haare zu Berge stehen. In diesem Beitrag erfahren Sie, was ich davon halte. Die Spitzenverbände der Kranken- und Pflegekassen fordern nämlich die alleinige Entscheidungskompetenz für den Pflege-TÜV und die Offenlegung jeglicher Kalkulationsgrundlagen der Pflegeeinrichtungen sowie Nachweise wie diese ihre Einnahmen verwenden. Soll das wirklich die Zukunft der Pflege sein? Um Missverständnisse zu vermeiden: Auch ich bin für eine faire Bezahlung der Pflegekräfte und halte den Pflege-TÜV für untauglich, die Forderungen der Spitzenverbände verschlimmern jedoch die gegenwärtige Situation.