Vergütungsverhandlungen SGB V / SGB XI   

 

Damit Sie bestens vorbereitet in die Vergütungsverhandlungen für

 

  • Häusliche Krankenpflege und Haushaltshilfe (SGB V) sowie
  • Ambulante Pflegesachleistung und häusliche Betreuung (SGB XI)

 

gehen, biete ich Ihnen folgende Unterstützung an:

 

In Ihrem Pflegedienst

Kalkulation der Vergütung für die oben genannten Leistungen, Bewertung der von Ihrem Verband ausgehandelten Vergütung bzw. Vorbereitung Ihrer eigenen Vergütungsverhandlung. Auf Wunsch begleite ich Sie zur Vergütungsverhandlung. 

 

Bei der Entgeltkalkulation 

Sofern Sie bereits Erfahrungen mit Vergütungsverhandlungen haben oder es Ihnen darum geht, die von Ihrem Verband ausgehandelte Vergütung zur prüfen bzw. zunächst zu klären, wie hoch Ihre Vergütungen sein müssten, empfehle ich Ihnen das von mir entwickelte Excel-Rechentool.

 

  Es kostet 89,25 € inkl. MwSt. Sie können das Rechentool hier bestellen:

 

 

 

Zusammen mit dem Rechentool erhalten Sie eine umfangreiche Anleitung  

  • zum Ausfüllen,
  • zur Anwendung,
  • zur Datensicherung und
  • viele praktische Tipps zur Datenerhebung.

Diese Anleitung ist bereits im Preis für das Rechentool inbegriffen - kostet Sie also nichts extra.

 

Gut zu wissen: Dieses Rechentool berechnet für Sie Stundensätze, einen Punktwert und die Vergütungen pro Leistung (SGB XI). Es bietet Ihnen darum mehr als andere Rechentools, bei denen Sie nur einen Stundensatz und darauf basierend einen Preis pro Leistung erhalten.   

 

Einfacher geht Entgeltkalkulation in der ambulanten Pflege nicht! 

 

Selbstverständlich wurde das beliebte Rechentool zur Kalkulation PNG-gerechter Entgelte aufgrund der aktuellen Gesetzgebung angepasst.

 

 

Wichtig für Sie:

 

Das Rechentool ersetzt keine betriebswirtschaftliche Analyse, sondern soll Ihnen durch die zur Erfassung vorgeschlagenen Daten und bereits enthaltene Rechenformeln die Kalkulation Ihrer Entgelte erleichtern.

 

Das Rechentool wird ohne zusätzliche Kosten für Ihren Pflegedienst / Ihre Sozialstation individualisiert. So werden z. B. für die Kalkulation der Vergütung nach SGB XI die Leistungskomplexe hinterlegt, nach welchen Sie arbeiten und ggf. bereits zwischen Ihrem Trägerverband und den Landesverbänden der Pflegekassen abgestimmte Kalkulationsgrundlagen verwendet. 


Das Rechentool kann Ihnen natürlich den Aufwand für die Erhebung der erforderlichen Daten nicht abnehmen. Sie können sich jedoch bei Ihrer Datenerhebung an den im Rechentool vorgeschlagenen Angaben orientieren.

 

 

 

FAQ - Häufige Fragen und Antworten

 

Mein Verband verhandelt für mich. Muss ich dann überhaupt selbst kalkulieren?

Unbedingt! Dass Ihr Verband für Ihren Pflegedienst verhandelt, entbindet Sie nicht von Ihrer unternehmerischen Verantwortung. Diese besteht unter anderem darin, für Ihren Pflegedienst nur dann einer Vergütungsvereinbarung zuzustimmen bzw. beizutreten, wenn die zu vereinbarenden Vergütungen für Ihren Pflegedienst wirtschaftlich tragbar sind. Ob das so ist können Sie nur feststellen, wenn Sie zuvor kalkuliert haben. 

 

Funktioniert das Tool auch bei älteren Excel-Versionen, wie zum Beispiel Excel 2007 oder Excel 2003?

 

Das Tool wurde ursprünglich für die Excel-Version 2010 entwickelt. Da nicht alle Pflegedienste diese Excel-Version nutzen, wurde das Tool inzwischen so angepasst, dass es auch in der Excel-Version 2003 funktioniert. Bei der Excel-Version 2007 funktioniert das Tool ohne Anpassung.

 

Sie erhalten nach Zahlungseingang darum das Tool für die Excel-Versionen 2007 und das Tool für die Excel-Version 2003. Das natürlich ohne Aufpreis. 

 

 

In meiner Vergütungsvereinbarung werden je Leistungskomplex feste Preise vereinbart. Einen Punktwert gibt es nicht. Muss ich dann trotzdem jede Tabelle ausfüllen?

 

Natürlich müssen Sie das nicht. Teilen Sie mir einfach mit, dass die Kalkulation eines Punktwertes bei Ihrem Pflegedienst nicht erforderlich ist. Ich passe das Tool entsprechend an, so dass anstelle des Punktwertes Preise je Leistungskomplex kalkuliert und auf dem Ergebnisblatt ausgewiesen werden. Diese Anpassung ist ebenfalls kostenlos.

 

Die Pflegekassen haben mir schon ein Vergütungsangebot zugesandt. Kann ich mit dem Tool auch kostendeckende Vergütungen kalkulieren, ohne vorher zeitaufwändig die durchschnittlich je Kunden und Leistungskomplex erforderlichen Zeiten zu ermitteln?

 

Die Erfassung der für die Leistungserbringung im Durchschnitt erforderlichen Zeit pro Leistung ist wichtig, damit Sie in Ihrem Leistungsangebot Gewinn- und Verlustbringer identifizieren und entsprechend steuern können. Das Tool kann aber auf der Basis der ebenfalls erfassten produktiven Zeiten eine Vergütung errechnen. Teilen Sie mir einfach mit, dass Sie die Erfassung der durchschnittlichen Zeiten pro Leistung weglassen wollen. Ich passe das Tool dann entsprechend an, ohne das Ihnen dafür zusätzliche Kosten entstehen.  

 

 

 

 

 

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Strategieentwicklung_fuer_Pflegedienste_und_Sozialstationen

Do 01 Okt 2015 17:22:20 CEST
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Passend zu meinem BLOG-Beitrag vom 30.09.2015 hier nun der Podcast-Beitrag zum Thema: Strategieentwicklung für Pflegedienste und Sozialstationen. Wann, wenn nicht jetzt? Sollten Sie nach dem Hören immer noch der Meinung sein, Ihr Pflegedienst oder Ihre Sozialstation braucht keine Unternehmensstrategie, gibt es nur zwei Möglichkeiten. 1. Ihr Unternehmen hat bereits eine Strategie, welche die in diesem Beitrag beschriebenen Risiken und Chancen berücksichtigt. 2. Ihr Unternehmen braucht keine Unternehmensstrategie (mehr), weil es in den nächsten 10 Jahren vom Markt geht. Ich weiß, dass ich mir mit diesem radikalen Ansatz nicht nur Freunde machen werde. Für Pflegedienste und Sozialstationen, die auch im Jahr 2025 noch sehr gut am Markt positioniert sein wollen, führt jedoch nach meiner Überzeugung kein Weg an der Entwicklung einer Unternehmensstrategie vorbei.

Pflegekassen fordern volle Kontrolle über den Pflege-TÜV und Offenlegung der Kalkulationsgrundlagen

Fr 13 Feb 2015 11:03:39 CET
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Eben erst ist das 1. Pflegestärkungsgesetz in Kraft getreten - und schon wird heiß über den Inhalt des 2. Pflegestärkungsgesetzes diskutiert. Doch nicht der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff steht im Zentrum der Diskussion, sondern der Pflege-TÜV und die faire Bezahlung der Pflegekräfte. Zwei Forderungen der Spitzenverbände gesetzlicher Kranken- und Pflegekassen lassen mir dabei buchstäblich die Haare zu Berge stehen. In diesem Beitrag erfahren Sie, was ich davon halte. Die Spitzenverbände der Kranken- und Pflegekassen fordern nämlich die alleinige Entscheidungskompetenz für den Pflege-TÜV und die Offenlegung jeglicher Kalkulationsgrundlagen der Pflegeeinrichtungen sowie Nachweise wie diese ihre Einnahmen verwenden. Soll das wirklich die Zukunft der Pflege sein? Um Missverständnisse zu vermeiden: Auch ich bin für eine faire Bezahlung der Pflegekräfte und halte den Pflege-TÜV für untauglich, die Forderungen der Spitzenverbände verschlimmern jedoch die gegenwärtige Situation.